Dr. Christos Pantazis, MdL: „Unser Einsatz für die Braunschweiger Kliniken hat sich gelohnt – Eilanträge ermöglichen es, St. Vinzenz-Ausfälle aufzufangen!“

Dr. Christos Pantazis äußerte sich zum St. Vinzenz-Krankenhaus.
 
 

Überwiegend zufrieden kommentiert Dr. Christos Pantazis, Mitglied des Niedersächsischen Sozialausschusses und SPD-Gesundheitsexperte, die gestrige Entscheidung des Krankenhausplanungsausschusses, nach der geplanten Schließung des St. Vinzenz-Klinikums die Planbetten-Anzahl an zwei anderen Braunschweiger Standorten zu erhöhen.

 

„Unser Einsatz in den vergangenen Tagen hat sich gelohnt. Das Braunschweiger Klinikum und das Marienstift erhalten nun kurzfristig je 45 und 8 weitere Planbetten. Dies wird insbesondere den hiesigen Patienten zugute kommen, die in den schwierigen Wintermonaten nun auf eine bessere Versorgung hoffen können.“

Möglich gemacht wurde die Aufstockung der Planbetten durch Eilanträge der Kliniken zur Ausschuss-Sitzung, für die sich Pantazis auf verschiedenen Ebenen stark gemacht hatte: „Nach der Nachricht um die Schließung des St. Vinzenz-Klinikums wurden einige sehr konstruktive Gespräche mit dem Sozialministerium und dem zuständigen Staatssekretär geführt. Wichtig war mir, dass die Eilanträge – trotz der fehlenden formalen Antragsfrist von 14 Tagen – bereits in der gestrigen Sitzung behandelt werden konnten, da die Planbetten sonst erst frühestens im Februar hätten bereitstehen können – zu spät für die stark frequentierten Wintermonate.“ Dass der Ausschuss dem Klinikum Braunschweig und dem Marienstift nicht alle beantragten Betten gewähren konnte, kommentiert Pantazis so: „Es wurden 53 der 70 beantragten Betten gewährt. Dies ist - nicht zuletzt angesichts der Dringlichkeit der Situation, in die uns die überraschende St. Vinzenz-Schließung gebracht hat und der tatsächlichen Bettenauslastung des St. Vinzenz-KH ein vernünftiges Ergebnis.“

Pantazis stellt außerdem in Aussicht, dass sich die Braunschweiger Klinikstandorte kurz- und mittelfristig über weitere millionenschwere Förderungen in einem Gesamtvolumen von insgesamt 83,6 Mio. Euro freuen dürfen: „Neben den abschließend geprüften Maßnahmen des Klinikums Braunschweig (Betriebsstellenzusammenführung 3 auf 2 Standorte 2. BA – 52,6 Mio. Euro; und des Marienstiftes Braunschweig (Sanierung des OP (1. Bauabschnitt) – 6 Mio. Euro) stehen bei abschließender baufachlicher Antragsprüfung die Baumaßnahmen am HEH-Klinikum im Bereich der Funktionsdiagnostik und Zentralsterilisation (12 Millionen Euro als Maßnahme des Sondervermögens) sowie für die Bauliche Neuordnung und Umstrukturierung der Funktions- und Pflegebereiche des Marienstift Braunschweig (2. und 3. Bauabschnitt) (13 Millionen Euro als Maßnahme des Sondervermögens) ebenso Gelder bereit. Das sind Erfolge für die Kliniken in der Stadt Braunschweig, die sich sehen lassen können!“

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