Bis zu 800 neue Stellen, 4000 Stunden mehr: Landes-SPD geht bei Sprachlernklassen und Inklusion in die Offensive

Dr. Christos Pantazis äußerte sich zur geplanten Abschaffung der Elternbeiträge in Kitas.
 
 

Auf ihrer Klausurtagung hat die SPD-Landtagsfraktion beschlossen, bis zu 800 neue Stellen für fachlich qualifiziertes Personal zur Unterstützung und Entlastung der Lehrkräfte bei Sprachförderung und Inklusion schaffen zu wollen. „Insgesamt werden landesweit 650 Stellen für die Inklusion und 150 Stellen für die Sprachförderung dazukommen“, erklären die Braunschweiger Landtagsabgeordneten Dr. Christos Pantazis, Christoph Bratmann und Klaus-Peter Bachmann.

 

Sie hatten in Hannover dargestellt, dass auch in Braunschweig der Bedarf nach Sprachlernklassen ungebrochen ist und zeigen sich entsprechend froh, ein derart starkes Programm mit auf den Weg bringen zu können.

„Kinder, die keine oder kaum eine Grundlage in der deutschen Sprache besitzen müssen die Chance erhalten, diese unter professioneller Anleitung zu erlernen“, sagen die drei Abgeordneten. „Eine gute Integration kann nur gelingen, wenn die Menschen die Sprache ihres neuen Landes sprechen. Das fängt im Kindesalter an und entsprechend ist die Investition in Sprachlernklassen auch eine Investition in den Zusammenhalt und die Zukunft unserer Gesellschaft.“

In der Inklusion sollen insbesondere Stellen in den Bereichen Heilpädagogik, Logopädie, Ergotherapie und im Erzieherwesen geschaffen werden. „Ganz im Gegensatz zur Meinung der CDU ist die Inklusion in Deutschland keineswegs gescheitert. Sie muss nur richtig angepackt werden – und dafür stellen wir die Mittel bereit“, so Pantazis, Bratmann und Bachmann abschließend.

 


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