Dr. Christos Pantazis MdL zur Kritik an der SBK: „Die Arbeit der Stiftung muss vor Misswirtschaft und Polemik geschützt werden“

Dr. Christos Pantazis äußerte sich zur geplanten Abschaffung der Elternbeiträge in Kitas.
 
 

Nach der Veröffentlichung des Jahresberichts des Landesrechnungshofes zu den Ausgaben der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) fordert der Braunschweiger SPD-Abgeordnete Dr. Christos Pantazis alle Beteiligten zu einem angemessenen Umgang mit der Thematik auf: „Verwendete Formulierungen wie ‚Man gönnt sich ja sonst nichts’ wirken unqualifiziert und schaden damit sowohl dem Ansehen des Rechnungshofes selbst, als auch dem Ansehen der SBK in erheblichen Maße.“

 

Das sei angesichts der erhobenen Vorwürfe bedauerlich: „Es gilt, finanzielle Fehler der Vergangenheit objektiv aufzuklären, um die hervorragenden Projekte der Stiftung selbst nicht zu gefährden. Das kann aber nur gelingen, wenn sich alle Beteiligten neutral und konstruktiv mit den Vorwürfen auseinandersetzen“, so Pantazis, der Mitglied im Niedersächsischen Ausschuss für Wissenschaft und Kultur ist.

„Die SBK vertritt mit ihrer Arbeit Ur-Braunschweigische Interessen in Kultur und Gesellschaft und leistet mit ihren millionenschweren Förderungen einen zentralen Beitrag für unsere Region“, lobt Pantazis. Umso bedauerlicher sei es, wenn diese Arbeit nun durch die eingeräumten finanzielle Ausschweifungen einzelner Personen in der Vergangenheit und die damit verbundene Kritik des Rechnungshofes Schaden nehmen könnte: „Ich bin überzeugt, dass Oberbürgermeister Ulrich Markurth mit seinem Amtsantritt als Stiftungspräsident am 30. Juni der richtige Mann ist, mögliche Fehler der Vergangenheit kritisch zu prüfen und zugleich die SBK weiter in der Region zu festigen“, erklärt Pantazis weiter.

Er kündigte dazu an, dazu den Kontakt zum Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur suchen zu wollen, um den weiteren Fortgang der Diskussion direkt begleiten zu können. „Wir brauchen eine starke Stiftung, die über jeden Zweifel erhaben ist. Wir brauchen aber auch einen Rechnungshof, der in der Lage ist, seine Kritik angemessen vorzutragen“, betont der Abgeordnete.

 


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